Long-Distance Friendship: Survival Guide Part II

– English version below – 

„Wer ist nochmal dieser Erasmus und warum klaut er meine Freunde?“ Auch ich bin ein Übeltäter und somit schuldig. Mit diesem Erasmus habe ich mich auf Entdeckungsreise begeben und meine Heimat, meine Freunde und somit auch ein Stück Glück in der Heimat zurück gelassen.

Heute widme ich mich also Part II meiner Long-Distance Friendship Reihe. Hier sind meine persönlichen Tipps Nummer zwei, drei und vier wie Fernfreundschaftsbeziehungen zu meistern sind. Tipp Nummer 1 spielt auch hier wieder eine große Rolle. Sei interessiert, aber auch aufmerksam.

2. Zeig deinen Freunden, dass sie dir wichtig sind

Das geht ganz leicht – zum Beispiel mit einer Postkarte. Ich liebe es Postkarten zu erhalten und verschicke wahnsinnig gerne welche. Laut meiner besten Freundin ist es jedes Mal eine kleine persönliche Liebeserklärung von der Postkartentante aus London *jetzt Zürich, die absolute Glücksgefühle hervorruft. Bei akuter Vermisseritis ist so eine kleine Aufmerksamkeit im Postkasten ganz großartig. Und ich kenne dieses Gefühl, denn viele meiner wundervollen Freunde in der weiten Welt wissen von meiner Liebe für Oldschool Postkarten, die viel zu wenig in der heutigen digitalen Welt verschickt werden. Ein virtueller Gruss geht da natürlich viel schneller. Stimmt schon. Verschicke ich auch sehr gerne. Womit wir auch schon bei Tipp Nummer 3. angelangt sind: Her mit den Handys. Foto!

3. Selfienation im Mädelsplaner

Durch die digitalen Netzwerke haben wir das grosse Glück (oder Unglück) auf jedem Kanal vernetzt zu sein. Mit meinen Freunden kommuniziere ich am liebsten via WhatsApp. Viele peinliche Fotos und Sprachnachrichten wurden ausgetauscht und die ein oder andere Strassenlampe wurde auch schon herzlich umarmt, da zu vertieft ins Mobiltelefon. Ja die guten alten Selfies kommen oft zum Einsatz. Eins wird mindestens am Tag verschickt. Ob gerade beim Zähneputzen, TV schauen oder Shopping – you name it. Ein Selfie muss her. Fotos werden fröhlich in einem der Gruppenchats wie dem Mädelsplaner geteilt. Vor Umkleidenselfies machen wir natürlich auch keinen halt, oft tun wir es Carrie und Co. mit einem Take & Toss bei einer unserer Shoppingtouren gleich, dies durch die Distanz natürlich auch virtuell.

image4. Let´s Date Baby!

Spontane Treffen im Lieblingscafe, Kino oder auf der Couch sind leider nicht mehr möglich und ein Wiedersehen muss lange im Voraus geplant werden. Dies kann bei einer größeren Gruppe eher mühsam sein. Ich mache mir ständig darüber Gedanken, wo und wann ich meine Freunde wiedersehen kann. Skycanner ist dabei auch ein treuer Begleiter. Überraschungsbesuche zu Geburtstagen oder eine 4 stündige Busfahrt zur besten Freundin dürfen dann natürlich nicht fehlen. Jede Freundschaft hat seine ganz eigene Dynamik. Long-Distance Freundschaften brauchen viel Aufmerksamkeit und sind nicht immer ganz einfach. Ich habe mir ausgesucht ins Ausland zu gehen und meine Freunde nun mal eben nicht. Ob es einfacher wäre ohne eine Fernfreundschaftsbeziehung? Ja. Sogar sehr wahrscheinlich. Sie aufgeben würde ich aber niemals.

Here are suggestions number two, three and four of how to close the gap and maintain long-distance friendships and maybe become closer than ever.

My best friends always knew I was drawn to the big wide world, they knew the day would come where I would leave but somehow we never feared our friendship would drift apart. If you fear you won´t stay connected because you´re not sharing the same adventures, events etc. any longer –  don’t. The following suggestions in part II of the Long-Distance Survival Guide are closely related to my first suggestion. Be interested but also pay attention.

2. Show your friends they are important

This is pretty easy. I mentioned it in my last post – try it the old school way, send a postcard. I love receiving postcards from my friends but even more to send them. According to my best friend every postcard I send feels like a declaration of love from the crazy postcard auntie in London *now Zurich, making her happy every time. Of course a virtual hello is so much easier, which is where rule number 3 enters the scene.

3. Selfienation in group chats

Through digital networks we are so fortunate (or not) to be connected on every single social platform. I prefer to communicate with my friends via WhatsApp. A lot of embarrassing pictures and voice messages have been shared and one too many street lamps have been wholeheartedly kissed when too occupied with the phone. A good old selfie is shared at least once a day whilst watching tv, brushing our teeth, on one of the many shopping sprees – you name it. We can´t really say no to a fitting room selfie either. Like Carrie & co. our regular Toss & Takes can turn into really hilarious highlights I´d never want to miss.

4. Let´s Date Baby

Theres no chance to meet your childhood friend on spontaneous dates in your favorite cafe, the cinema or even on your couch. Trips have to be planned long in advance which can be rather difficult if you´re trying to get all of them together. Whilst Skyscanner has become a loyal companion, I´m constantly thinking of when and where to meet my friends next. Surprise visits for birthdays or a 4 h bus rides become inevitable.

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Every friendship follows its own dynamic. Share your adventures, odd experiences and golden moments. This will keep your friendship current and real. Long-distance friendships are hard and challenging yes. But at the same time they are wonderful and may go deeper. It would definitely be easier to not be in a long-distance friendship but would I change it? Never.

Love, Cate

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