This Week #3 – Fifty shades of regret

Mein wöchentliches Update wird drei! Ja ja. Ich weiß schon. Das ist lange noch kein Grund die Sektkorken knallen zu lassen und die Konfettibombe aus dem Keller hervor zu holen. Ich freue mich unterdessen dennoch um die Beständigkeit auf meinem Blog. Hach ja. Und heute ist Freitag. Hat ja super geklappt mit der Beständigkeit. Am Montag war ich noch so hoffnungsvoll. Entschuldigt den etwas in Verzug geratenen Wochenrückblick.

Dronenspektakel. Am Sonntagmorgen kaufte Herr Patrick gefühlt den Lieblingsbäcker leer und so machten wir uns mit den leckeren Backwaren unterm Arm auf zu unseren Freunden zum späten Frühstück. Danach fuhren wir wie geplant, wohlgenährt und gestärkt, zum Walensee. Ein See unterhalb der Churfürsten zwischen den Kantonen Glarus und St. Gallen. Die Schweizer Natur enttäuscht nie. Es ist wirklich, egal wo es hingeht, immer schön. Wir wollten spazieren gehen und wir wollten die Drohne fliegen lassen. Unser Ausflug endete abrupt so 30 bis 45 Minuten später als meine liebe Freundin durch ungünstige Wetterverhältnisse die Drohne fangen musste, damit das fliegende Ungeheuer nicht im See landet. Dies hinterließ Spuren. Eine blutende Hand mit Blutergüssen, Kratzern und blaugrünen Flecken. Erkenntnis: Ab und an lieber auf Nummer Sicher gehen. 

Fifty Shades of Regret. Dieser Kinobesuch war wohl der Reinfall des Jahrzehnts. Ich übertreibe nicht. Nichtmal der Soundtrack hat dieses Mal überzeugen können. Der erste Film war ja schon unterirdisch und ich war überzeugt es könnte nicht schlimmer werden. Tja. Falsch gedacht. Dieses ewige „ich bin eine total selbstständige Powerfrau, die nichts mit sich machen lässt, aber doch irgendwie Mauerblümchen, die nur Blümchensex möchte, um sich dann doch zu unterwerfen und sich versohlen zu lassen“, ging mir dermaßen gegen den Strich. Die Kinobesucher fanden den Film wohl genauso lächerlich wie ich, denn amüsiert haben wir uns alle prächtig. Warum ich mir nach der ersten Pleite den zweiten Teil angetan habe? Ehrlich? Ich habe keine Ahnung. Aber ich werde mir wohl auch noch den dritten Teil des Hollywood-Softporno Blockbusters geben. Hierfür gibt es wohl keine Erklärung. Ich kann nur vermuten, dass es ein „ich muss das jetzt einfach zu Ende-Sehen-Ding“ ist.

Getting pierced. Es ist 2015. Ich habe einen Fakering in der Nase. Erstmal testen. Dann Piercing. Oder doch nicht? Ich war nicht überzeugt. Irgendwie zu auffällig. Man sieht es mir nicht an, aber ich habe 7 Tattoos. Eins ist sehr groß. Vom Ellbogen über die Schulter, schräg über den Rücken zur Hüfte runter. Ein Nasenpiercing sollte eigentlich keine große Sache für mich sein, aber es ist halt nicht zu verstecken. Es ist 2017. Ich habe mich mit dem Gedanken angefreundet. Es ist 19:00 Uhr. Ich sitze mit einer Freundin beim Piercer. Ich habe es getan. Es ist ungewohnt. Tag 1. Ich bin sehr vorsichtig mit allem was ich tue. Ich kenne mich gut und will es nicht heraus reißen. Tag 2. Ich habe im Schlaf versucht mir den Stecker herauszureißen.  Mit meinem langärmligen Schlafshirt habe ich immer wieder drüber gerieben bis es halb aus der Nase hing. Mein Unterbewusstsein konnte sich wohl doch nicht so ganz mit dem Bling Bling Glitzer Stein anfreunden. Tag 3. Es ist morgens. Mein Piercing hat sich im Handtuch verfangen. Läuft bei mir.

Herr Patricks Geburtstag. Eigentlich wollte ich einen Kuchen backen. Das kann ich nämlich meistens ganz gut. Nur manchmal läuft etwas schief. Bei den ganzen Cafés die wir an diesem Tag besuchen wollten, habe ich es gelassen. Herr Patrick liebt es neue Cafés zu entdecken, dort zu lesen oder zu malen und den besten Kaffe der Stadt ausfindig zu machen. Ich weiß nicht, ob er ihn schon gefunden hat. Ich frage ihn bei Gelegenheit mal. Café/Restaurant Nr. 1.: Maison Blunt. Hier will ich nie wieder weg. Hier gibt es Herrn Patrick zufolge nicht den besten Kaffee, die besten Pancakes aber schon. Und den besten Pfefferminztee auch. Café Nr. 2. Nicht der Rede wert. Café Nr. 3: Café Grande. Für uns hat hier einfach alles gestimmt. Der Kaffee ist super, das Interieur trifft genau meinen Geschmack und die Bedienung war sehr freundlich und zuvorkommend. Dazu gibt es die beste Aussicht am Limmatquai. Hier waren wir sehr glücklich. Herr Patrick hatte einen schönen Tag. Hooray!

Morgen fahre ich für ein verlängertes Wochenende nach London. Ich werde erst am Dienstag zurück sein. Der nächste Rückblick kommt dann auch eher gegen Ende der Woche.

Happy Week!

Love,
Cate

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